Marokko mit allen Sinnen
Rundreise ab/bis Essaouira
Termine: September 2026, April 2027 – Exakter Termin in Absprache mit den möglichen Flugdaten

Beschreibung meines Reisevorschlags:
Wir fahren entweder mit meinem alten Berlingo (maximal zwei Gäste) oder mit einem «meiner» offiziellen Fahrer. Die entsprechenden Preisunterschiede siehst du weiter unten. Mit mir zu reisen ist vielleicht vertrauter, aber auch rein privat.
4-tägige Überlandfahrt von Essaouira nach Merzouga, wo wir 4 Tage verweilen. Dort lernst du mit zusätzlich buchbaren Programmen und Tagesausflügen die Wüste und die faszinierende Kultur der dort lebenden Berber kennen.
Dann geht es weiter auf grosse Fahrt: 6 Tage von Merzouga über Volubilis, Chefchaouen, Asilah zurück bis nach Essaouira.
Unterwegs unterhalte ich dich/euch mit spannenden Geschichten an ausgesuchten Orten (s. die jeweilige Etappe)

1. Tag Ghazoua >> Imlil
Mitten im Atlasgebirge
Entspannen und Abendessen in einem kleinen Riad
2. Tag Imlil >> Telouet
Am Morgen nach dem Frühstück fahren wir ins etwa 190 km entfernte Telouet (ca. 3-4 h) und übernachten dort in einer einfachen Unterkunft.
3. Tag Telouet » Kasbah Ait Benhaddou » Boumalne Dades [197 km]

Nach einem köstlichen marokkanischen Frühstück unter Bäumen besuchen wir die Kasbah von Taoulet. Sie ist fast eine Ruine, aber dennoch einen Besuch wert. (Ich erzähle die spannende Geschichte der El Glaoui, einem Clan, der diese Kasbah im 20. Jahrhundert besass und durch die Kooperation mit der französischen Besatzung bis heute in Ungnade gefallen ist).
Auf dem Weg nach Boumalne Dades machen wir eine weitere Pause im berühmten «Ksar Aît Benhaddou» (Ksar = Siedlung). Dieser bezaubernde, noch ursprüngliche Ort in alter Lehmbauweise diente bereits als Kulisse für viele berühmte Filme («Die Mumie» und «Game of Thrones»).
Ein Besuch des einfachen Museums ist ein Muss – wenn wir Glück haben, finden wir dort sogar Aladdins Wunderlampe 😉
Weiter geht es nach Ouarzazate, der marokkanischen Filmmetropole, die zu dieser alten Siedlung passt, die ihr gerade besucht habt.
Ein nächster Halt bietet sich im Tal der Rosen an. Hier lässt das lokale Angebot die Herzen von KräuterliebhaberInnen höherschlagen. Rosenparfüm. Seife. Körpercreme. Sogar das kostbare ätherische Öl kann man hier zu einem relativ günstigen Preis erwerben.
Nun befinden wir uns bereits auf der Strasse der 1000 Kasbahs – eine Region, die erahnen lässt, wie wichtig und manchmal heiss umkämpft die ehemalige Handelsroute entlang der Flussoasen war. Nach einigen weiteren individuellen Stopps entlang der Strecke – wann immer wir Lust haben – kommen wir am Abend in Boulmadne Dades an.
Übernachtung in einem typischen Hotel oder Riad mit Abendessen.
4. Tag Dades-Tal » Todgha-Schlucht » Wüste Sahara [250 km]
Nach dem Frühstück geht es früh los, um die Dades-Schlucht nicht zu verpassen (dann ist es auch noch nicht so voll). Beeindruckend, wie die Felswände in dieser engen Schlucht mit dem sprudelnden, kristallklaren Wasser des Dades weit in die Höhe ragen! Und gleich danach gibt es einen zweiten vergleichbaren Stopp: die Todgha-Schlucht – auf 1550 m.ü.M. Sie liegt an den Ausläufern des Hohen Atlas und beginnt in der Berberstadt Tinghir.
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Eventuell Einschub eines Aufenthaltes in Alnif:
Buchbare Tour mit Mohammad Bouyiri
Wanderexkursion mit einem erfahrenen geologischen Führer in Alnif in die Zeit vor 570 Millionen Jahren

In diesem Gelände sind vor allem die 350 Mio-Jahre alten Trilobiten zu finden. Selbst suchen ist Teil des Programms.
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Auf dem Weg nach Merzouga gibt es viele bizarre Felsformationen, aber auch weite Oasentäler und natürlich alte Kasbahs zu sehen.
Ankunft in Merzouga bei meiner Berberfamilie, die uns bereits mit einem Abendessen in heimeliger Atmosphäre erwartet.
5. – 8. Tag – Rund um Merzouga
Buchbare Tagestour 1 mit Hassan:

Besuch einer Manufaktur in Erfoud (ca. 60 km entfernt), die aus den regionalen Fossilienfunden Gebrauchs- und Schmuckgegenstände herstellt. – Absolut sehenswert.
Besuch des lokalen Marktes in Rissani (wirkt sehr mittelalterlich) und dort eine erste Berberpizza (Medfouna) essen (natürlich gefolgt von einem grünen Berbertee).

Wir fahren mit Hassan in einem Geländewagen durch die Dünen. Er zeigt uns die alten Eyeliner-Kohleminen und die weiten Ebenen, die für ihre Fossilienfunde berühmt sind. Wir besuchen die Gnawa-Musiker in ihrem Dorf, wo noch immer Trommelrhythmen aus alten Zeiten gespielt werden, und erhaltet einen Einblick in ihre Geschichte.
Diese Tagestour klingt bei einem Tee mit Nomaden unter ihrem traditionellen Zelt aus handgewebter dunkler Wolle oder bei „unserer“ Familie aus.
Buchbare Tagestour 2 mit Hassan:

Die imposanten Monumente des deutschen Künstlers Hannsjörg Voth, die in einer unbeschreiblich weiten Ebene während einer zwanzigjährigen Bauzeit Ende des letzten Jahrhunderts entstanden sind, beeindrucken. Er baute in der Marha-Ebene drei riesige Kunstwerke: die Himmelsleiter, die Stadt des Orion und die goldene Spirale. Für 150 Dirham kann man diese Bauwerke auch von innen besichtigen. https://de.wikipedia.org/wiki/Hannsj%C3%B6rg_Voth#Projekte
Zusammenfassung 1. Etappe

2. Etappe:
Merzouga >> Ifrane >> Volubilis >> Chefchaouen >>Asilah
9. Tag Merzouga >> Ifrane
Je nach Wetterbedingungen müssen wir die Reiseroute abändern. Im Februar /März kann Schnee liegen, muss aber nicht.
400 km – ca. 6 Stunden reine Fahrtzeit
Erneut überqueren wir das Atlasgebirge – den Mittleren Atlas. Der Höhepunkt ist die Fahrt durch den Ifrane-Nationalpark mit einem der grössten marokkanischen Zedernwälder.

Mit etwas Glück begegnen uns die berühmten Berberaffen, die bis nach Gibraltar gewandert sind. Füttern ist hier erlaubt, aber dennoch ist Vorsicht geboten. (Ich bin einmal von einem Affen gebissen worden 😉)
Der Weg führt uns weiter durch die marokkanische Schweiz. Sie ist grün (oder im Winter weiss). Die Häuser im angepassten alpinen Stil scheinen nicht hierher zu gehören. Selbst Kühe sind hier keine Seltenheit (dafür aber Kamele). Tipp: Hier gibt es frischen Raib mit Früchten. Lecker!
Wir übernachten in einer gemütlichen Ferienwohnung.
10. Tag Volubilis-Ruinen >> Chefchaouen (258 km)
Auf dem Weg nach Chefchaouen, der blauen Stadt im Rif-Gebirge, statten wir dem nahegelegenen Volubilis einen Besuch ab, einer römischen Siedlung aus dem 3. Jahrhundert, mit sehr gut erhaltenen Bögen, Becken und alten Wasserkanälen, Mauerresten und Mosaiken.

Wieder einmal ein Zeitzeuge dafür, wie kultiviert die Römer waren.
Am Nachmittag kommen wir in Chefchaouen an.
Zeit zum Ausruhen!
Die Abendsonne taucht das Städtchen in eine blaue Farbenpracht. Die ganze Stadt scheint zu leuchten – wie eine mystische Unterwasserwelt. Doch dies sind nur kurze Augenblicke in den turbulenten Gassen, die verwinkelt, eng, mal auf- dann wieder absteigend den Besucher von Platz zu Platz und Geschäft zu Geschäft führen. Hier findet man Kunsthandwerk, Lederarbeiten, handgefertigte Teppiche oder die in dieser Gegend berühmten warmen Djellaba mit Kapuze. Es ist zwar nicht alles Gold was glänzt, aber wer sich nicht gleich zum Nächstbesten überreden lässt, kann hier noch kleine Schätze erstehen.
11. Tag: Chefchaouen
Der heutige Tag in Chefchaouen ist ideal, um die Medina und die Umgebung weiter zu erkunden. Wie wäre es mit einem Besuch im einheimischen Hammam? Oder mit einem Besuch der alten Kasbah (Burg) aus dem 15. Jahrhundert? In den engen Gassen, die sich den Berg des Rif-Gebirges hinaufwinden, erwarten dich kleine Läden mit lokalen Waren, in denen das ein oder andere «Schmuckstück» erworben werden kann. Oder ihr haltet einfach nur einen netten Plausch mit einem der freundlichen Rif-Berber.

Ein wenig ausserhalb des Tors «Bab Mukaddam» könnt ihr entlang eines schmalen Pfades wilde Wasserläufe und Brunnen entdecken.
Und zum Sonnenuntergang bietet sich der Weg zur hochgelegenen Moschee an. Hier erwartet dich ein herrlicher Blick über Chefchaouen und die Berge.
Abends erzähle ich dir/euch die Geschichte von Abd el-Krim al Khattabi (ca. 1882-1963) dem Löwen aus dem Rif, der hier in Chefchaouen die erste Republik in Nordafrika ausrief.
12. Tag Chefchaouen >> Asilah
Das kleine malerische Dorf Asilah direkt an der Atlantikküste., lädt zum Bummeln ein. Ein kleines Künstlerstädtchen, in dem auch teilweise die Häuserwände in der Medina bemalt sind.

13. Tag – Asilah >> Rabat (210 km)
Nach dem Frühstück geht es weiter nach Rabat, der Hauptstadt Marokkos und der modernsten Stadt. Da der König selbst hier residiert, ist es eine Vorzeigestadt: Sauber und mit allem ausgestattet, was eine Grossstadt so braucht. Selbst eine Metro gibt es hier. Und ein im Bau befindlicher riesiger Turm – ein neues Aushängeschild des Königs.
wir besuchen die Kasbah von Oudaya und ich erzähle euch eine kleine Geschichte über die Piraten, die hier einst die Küste unsicher gemacht hatten.
Die historische Kasbah von Oudaya, die durch ein mittelalterlich anmutendes kleines Dorf im andalusischen Stil ergänzt wird, ist sehenswert.
Von hier oben hat man einen wunderbaren Blick auf die Mündung des Bou Regreg, des längsten Flusses in Marokko.
Und dieser geschichtsträchtige Berg mit seiner «-Räuber»-Kasbah lädt auch zum Verweilen ein.
Individuelle Übernachtung auf dem Weg zurück nach Essaouira.
14. Tag >> Essaouira Flughafen
Fahrt zurück nach Essaouira
Zusammenfassung 2. Etappe

Preise
1. Etappe:
- 3 Übernachtungen in Mittelklasse*-Hotels inkl. Frühstück
- 4 Tagespauschalen inkl. Fahrer, Benzin etc.
- 4 Übernachtungen in der Wüste in einer Ferienwohnung – Verpflegung (Frühstück und Abendessen) in der Ferienwohnung durch mich bzw. meine Berberfamilie.
Total: 950 Euro mit eigenem Fahrer aus Merzouga oder mit mir: 870,- Euro, zzgl. Abendessen / individuelle Kosten
Bei zwei Personen: 650,- Euro bzw. 610,- Euro pro Person. Wenn ein Zimmer geteilt werden kann, reduziert sich der Preis entsprechend. Das kann nach der genauen Buchung errechnet werden.
Direkte Rückreise: zzgl. 350,- Euro /310,- inkl. Übernachtung und Frühstück, falls nicht die 2. Etappe gebucht wird:
Total 10 Tage als eigenständige Reise: 1’300/1’180 Euro bei einer Person oder 850/810 Euro pro Person bei zwei Gästen.
2. Etappe:
- 6 Tagespauschalen: 900,- Euro
- 5 Übernachtungen in Mittelklasse*-Hotels inkl. Frühstück: 250,- Euro
Total: 1150,- Euro mit eigenem Fahrer oder mit mir: 1030,- Euro, zzgl. Abendessen je nach anfallenden Kosten
Bei zwei Personen: 620,- Euro bzw. 580,- Euro pro Person
Nicht inbegriffen: Verpflegung (ausser Frühstück und tlw. Halbpension in Merzouga und Ifrane), Tagestouren, Eintrittsgelder, Taxi, Trinkgelder
TOTAL für beide Etappen (14 Tage): 2’100 EUR/1’900 EUR bzw. bei zwei Personen 1‘270/1‘190 EUR pro Person
Eine Anzahlung von 20% wird bei Buchung fällig und ist innerhalb einer Frist von 10 Tagen zu entrichten. Die Restzahlung wird 15 Tage vor Abreise fällig.
Zusätzlich im Voraus buchbar
*Upgrade: plus 30 EUR pro Nacht
- Tagestour 1 Merzouga 90,- Euro
- Tagestour 2 Merzouga (Monumente) 90,- Euro
- Tagestour 3 Merzouga / Alnif 90,- Euro
(bitte bei Buchung angeben)
Buchung
Anfragen individuell über Email: wiborada-monika@elsen.ch, oder den Chatbutton. Die Buchung ist nach konkreter Beauftragung per Bestätigung bindend.