🌿 Heilpflanzen, Hüftwülste und die Weisheit der Ahnen

Ein persönliches Gedenken an Marta Sills-Fuchs

Auf einem Bauernfest im Aargau stieß Marta Sills-Fuchs auf ein Brauchtum, das sie nicht losließ: auffällige, gefüllte Hüftwülste der Festtracht. Die Antwort eines Volkskundlers war schlicht: „Fruchtbarkeitszauber“. Doch sie wollte es genauer wissen. Und was sie entdeckte, war ein Schatz.

„Was ich fand, war zu meiner überaus frohen Überraschung nicht etwa einfach gemähtes Gras, sondern eine Fülle fast aller schützenden, vorbeugenden Heilpflanzen unserer nahen Umwelt.“

In einem alten Wulst fand sie Weide, Wacholder, Mannstreu, Eisenkraut, Baldrian, Quendel – Pflanzen, die unsere Vorfahren bewusst wählten, um Körper und Seele zu schützen, um Fruchtbarkeit zu bewahren und das natürliche Gleichgewicht zu stärken.

Besonders bemerkenswert ist, dass das Stroh, mit dem diese Wülste gefüllt wurden, mehr als nur eine bequeme Schlafunterlage war: Es wirkte als schützender Puffer gegen schädliche Strahlungen aus Boden und Kosmos. Die Kelten mischten dem Stroh ausgesuchte strahlenabwehrende Kräuter bei, die vor möglichen Schäden an Samen und Empfängnisfähigkeit schützen sollten.

„Stille und dankbare Ehrfurcht überkam mich […] vor dem sittlichen Ernst der Vorfahren, mit dem sie sorgfältig ihre und der Nachkommen Gesundheit zu schützen und zu bewahren trachteten.“

Diese Weisheit der Ahnen lebt auch in Ritualen weiter, die sich bis heute erhalten haben – etwa im San Xuan Ritual, bei dem mindestens sieben Schutzkräuter gesammelt und verwendet werden, um Harmonie und Schutz herbeizuführen. Typische Kräuter sind dabei Johanniskraut, Ginster, Farn, Fenchel, Malve und Rosmarin. Persönlich habe ich oft noch die stinkende Strohblume und den Storchenschnabel hinzugefügt, um den Schutz zu verstärken und die Kraft der Natur vollständig einzuladen.

„Ich kann nicht anders, als hier die pflanzlichen Helfer zu nennen […] Wenn ich es könnte und dürfte, würde ich sie als heilig erklären.“

Auch für mich sind sie heilig – sie verbinden uns mit der Natur, unseren Ahnen und dem unsichtbaren Netz des Lebens.


📌 Zitate aus:
Marta Sills-Fuchs: Der Mittagshirsch, Edition S, ISBN 3-7046-0176-4

Schutzpflanzen fĂĽr unsere moderne Zeit

Zu Pflanzen, die gegen heutige künstliche Strahlung (z.B. elektromagnetische Felder von Handys, WLAN, Hochspannungsleitungen) hilfreich sein könnten, gibt es einige Empfehlungen aus der Naturheilkunde und energetischen Traditionen – auch wenn die wissenschaftliche Evidenz oft begrenzt ist. Hier ein paar Pflanzen, die häufig genannt werden:

Lavendel: Beruhigend, hilft gegen Stress durch Elektrosmog.

Rosmarin: Wird oft zur Reinigung und Energiestärkung eingesetzt.

Salbei: Räucherwerk gegen negative Energien und zur Reinigung von Räumen.

Aloe Vera: Wird wegen ihrer regenerativen Kräfte geschätzt, oft empfohlen für die Haut bei Strahlenbelastung.

Brennnessel: Energetisch stärkend, entgiftend.

Zitrone (Zitronenmelisse): Energetisch klärend.

Efeu (Hedera helix): Wird traditionell fĂĽr Luftreinigung genutzt, kann auch fĂĽr energetischen Schutz empfohlen werden.

Tipp fĂĽr Matratze oder Decke:

Man kann kleine Säckchen mit getrockneten Kräutern (z.B. Lavendel, Rosmarin, Salbei, Johanniskraut) in die Bettwäsche oder unter die Matratze legen.

Eine dünne Schicht Stroh (wie bei den alten Kelten) mit Kräutern als natürliche Matratzenauflage wirkt ebenfalls unterstützend.

Auch Baumwoll- oder Leinentextilien mit Kräuterduft (beispielsweise Lavendel) erhöhen das Wohlbefinden.

Die besondere Schutzpflanze – Efeu

Efeu ist tief verwurzelt in alten Mythen und zugleich so präsent in der Natur. Gerade in Galicien. Dass er als Verbindung zwischen den Welten gilt, macht ihn geradezu zu einer Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen sichtbarem Leben und verborgener Spiritualität. Und sie gilt als schutz-magische Pflanze. Zitat KI / Google: Efeu wurde in der Vergangenheit oft als Schutzpflanze an Häusern und Gräbern angebracht, um böse Geister abzuwehren und den Bewohnern Glück zu bringen.  In einigen Kulturen glaubte man, dass Efeu den bösen Blick abwehren und vor negativen Energien schützen kann. 

Efeu filtert als Zimmerpflanze Schadstoffe aus der Luft und trägt zu einer besseren Raumluft bei. Insbesondere kann Efeu Benzol, Formaldehyd und Trichlorethylen aus der Luft entfernen, die oft in Innenräumen vorkommen. Efeu ist auch gut darin, Schimmelsporen zu reduzieren!

🌿 Efeu (Hedera helix)

Körperlich:
– schleimlösend bei Husten (in Fertigpräparaten!)
– äußerlich gegen Cellulite, Muskelverspannung, Waschmittelersatz durch Saponine

Seelisch:
– verbindet Diesseits und Jenseits, wie Frau Holle
– hilft bei seelischer Verstrickung, schenkt Halt in Übergängen

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