Mein Pendel
Mein Pendel hatte ich bei meiner damaligen «Hexen-Ausbildung» kennengelernt. Eine der Übungen liess uns in den Wald gehen. Wir sollten die Atmosphäre und Energie auf uns einwirken lassen und den ersten Gegenstand, der uns anspricht mitnehmen. So fand ich meinen Stein. Er sieht aus wie ein versteinertes Stück Holz. Ein Teil eines Baumes. Ich hatte sofort einen Bezug dazu. Und der Stein symbolisierte für mich den Zugang zur Natur. Es kam nicht von ungefähr, dass dieser «Holz-Stein» mir begegnet war. Bei einer Übung zuvor hatte ich Kontakt zu Bäumen aufgenommen. Es war eine Meditation. Und in einer stillen Minute fragte ich eine Lärche: Warum seht ihr zu, wie wir die Erde zerstören. Und euch! Die Antwort, die sich in mir formte, war: «Die Menschen sind wie unsere Kinder, die kurz vor dem Erwachsenwerden stehen. Wie Jugendliche, die glauben, bereits die Weissheit gepachtet zu haben und meinen, ihre Eltern nicht mehr zu brauchen. Die Eltern sind in ihren Augen lästig geworden. Aber eines Tages werden sie erwachsen. Und dann sind wir immer noch hier und warten auf sie.» Diesen Stein trug ich also mit mir nach Hause. Als die Übung «Bastle dir ein eigenes Pendes» dran kam, sollten wir erneut losziehen und einen geeigneten Stein suchen. Er sollte nicht zu gross und zu schwer sein. Mein «Holz-Stein» war laut der Beschreibung zu gross. Also zog ich los. Ich nahm wieder zwei Steine mit nach Hause. Doch also ich so dasass, mit meinem Zitronennetz und meiner Kordel, beschloss ich, es doch einfach mit «meinem» Stein zu versuchen. Er war etwas besonderes. Und siehe da: Es klappte. Ich lernte mein Pendel zu eichen. Wie reagierte mein Pendel auf Ja und Nein. Ich hielt alles in einem Buch fest. Meine Übungen, meine Erfahrungen. Und Stück für Stück vertraute ich ihm immer mehr. Gelegentlich waren Antworten zu späteren Antworten widersprüchlich. Nun, manchmal fragte ich einfach nicht genau genug. Manchmal war mein Ansinnen, dass ich bitteschön ein positives Ergebnis haben wollte. Natürlich unterbewusst. Aber trotzdem beeinflussen die eigenen Wünsche das Ergebnis. Ich lernte meinen Kopf freizumachen. Mit einer Atemübung: 4x tief ein- und ausatmen, beim Einatmen und beim Ausatmen bis 4 zählen und am jeweiligen Höhe- und Tiefpunkt kurz innehalten, jedoch nicht die Luft anhalten. ÜBRIGENS AUCH EINE TOLLE ENTSPANNUNGSTECHNIK! Und bei meinen vielen Übungen und Selbsttests frage ich irgendwann einmal das Pendel: Wie exakt ist dein Ergebnis? Liegt die Trefferquote bei 100%? Nein. Bei 90%. Nein…. Bei 50%? JA. Gut, 50% ist schon mal etwas. Aber nichts halbes und nichts ganzes. Dazu kam, dass meine Frage nicht eindeutig war. Waren in dieser Wahrscheinlichkeitsrechnung auch meine ganzen «Selbstbetrugs-Fragen» inbegriffen? Mmmh. Dann kam ich auf eine Idee. Bei wieviel Prozent liegt die Trefferquote, wenn ich meine Lenormand-Karten mit nutze? Bei 100%? Nein. Bei 90%? Nein. Bei 80? JA. Wow. 80%. Das war schon einmal was. Gelegentlich pendelte ich für Freunde. Oder zuletzt pendelte ich mit meiner Schwester unter zur HIlfenahme eines Medizin-Buches aus, was ihrem Nachbarn fehlen könnte. Sie kannte seine Symtome, hatte auch eine passende Diagnose, aber ihre vorgeschlagenen homöopatischen Mittel schienen alle nicht zu passen. Da ich der Meinung bin, dass das Pendeln für Freunde am besten funktioniert, wenn auch dessen Energie einfliessen kann, nahm ich dem Fall die Hand von Robert (dem Nachbarn) zum Pendeln dazu. Und es funktionierte. Meine Schwester bestätigte, dass die erpendelten Inhaltsstoffe (von denen ich keine Ahnung habe), für die Symptome passen würden. Und auch Robert schien überzeugt. Trotzdem darf man weder vom Pendel noch von den Karten sein tägliches Leben abhängig machen. Man sollte diese Werkzeuge wertschätzen und sie nur anwenden, wenn man sonst nicht weiter kommt. Manchmal kann es auch keine vernünftigen Antworten geben. Denn die Antworten kommen aus uns selbst. Aus einer Bewusstseinsebene, die weit mehr weiss, als wir im bewussten Zustand. Pendel funktionieren wie Kinesiologie. Kommen wir zu der Frage, ob ich «online» für jemand anderen mit einem guten Ergebnis pendeln kann. Ohne körperlichen Bezug. Ich habe mein Pendel befragt: JA. Kann ich auch meine Lenormand Karten online für jemanden legen? NEIN. Würde es funktionieren, wenn ich (womöglich) dich eigene Karten ziehen lasse und sie bei mir nachbilde? JA. Also sind mein Pendel – online, meine Karten – vor Ort – und ich für dich einsatzbereit :-)…